
Tag und Nacht sind wir für Menschen da, die jemanden zum Reden brauchen. Dass das möglich ist, verdanken wir rund 80 engagierten Ehrenamtlichen, die mit Herz, Geduld und Verantwortungsgefühl ihren Dienst tun. Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten – doch eines verbindet sie: die Bereitschaft, anderen Menschen in schweren Momenten Halt zu geben.
- Möchten Sie Ihre Zeit mit etwas erfüllen, das wirklich zählt?
- Möchten Sie Teil eines starken Miteinanders werden?
- Möchten Sie mit Ihrem Zuhören Mut schenken?
Werden Sie Teil einer starken Gemeinschaft!
Und nehmen Sie einfach mit uns per E-Mail Kontakt auf.
Was Ihnen dieses Engagement schenkt
- Sie erleben, wie aus Verzweiflung neue Hoffnung wächst.
- Sie entdecken eigene Stärken und entwickeln sich persönlich weiter.
- Sie gewinnen Tiefe, Einfühlungsvermögen und neue Perspektiven.
- Sie erhalten qualifizierte Schulungen und verlässliche Begleitung.
- Sie werden Teil einer tragenden Gemeinschaft.
- Sie spüren echte Dankbarkeit und Wertschätzung.
Ihr Weg ins Ehrenamt
Sie möchten für andere da sein, wenn die Welt ins Wanken gerät?
Wenden Sie sich dazu einfach per E-Mail an unsere TelefonSeelsorge-Stelle in Augsburg. Sie werden von uns ausgebildet und arbeiten danach bei uns zunächst am Telefon, bei Interesse und nach zusätzlicher Schulung später auch in der Chat- oder Mailberatung.
Nach Ihrer Kontaktaufnahme laden wir Sie zu einem ersten Gespräch ein. Dabei geht es um Fragen wie:
Haben Sie genügend Zeit? Passt der Weg zur Dienststelle für Sie? Können Sie sich für drei Jahre engagieren? Sind auch Nachtdienste denkbar? Und wann startet die nächste Ausbildungsrunde?
In einem persönlichen Treffen spüren wir gemeinsam nach, ob wir zueinander passen.
Gut vorbereitet für einfühlsame Gespräche
Bevor Sie Ihren ersten Dienst übernehmen, erwartet Sie eine etwa einjährige Ausbildung (120 Stunden). Sie bietet Raum für:
- fundiertes Hintergrundwissen
- intensives Üben von Gesprächssituationen
- persönliche Weiterentwicklung
Für Menschen da sein
Im aktiven Dienst übernehmen Sie in der Regel rund zehn Stunden im Monat am Telefon. Dazu gehören auch Nachtschichten! Gerade dann, wenn die Welt still wird, brauchen manche Menschen besonders dringend ein offenes Ohr.

Warum ich mich engagiere?
Dieses von der TelefonSeelsorge Deutschland erstellte Video zeigt, warum Ehrenamtliche sich bei der TelefonSeelsorge engagieren und was sie dabei bewegt. Auf die Frage „Was macht dieses Ehrenamt für Dich aus?“ antworteten sie vielfältig und sehr berührend. Hier finden Sie eine Auswahl der Antworten. Hören Sie einmal rein. Vielleicht bekommen auch Sie Lust, bei uns mitzumachen?
Häufige Fragen rund um Ihr Engagement
Sie überlegen, sich bei uns einzubringen und möchten mehr wissen?
Hier finden Sie Antworten.
Falls Ihre Frage hier nicht dabei sein sollte, schreiben Sie uns gerne an: telefonseelsorge@bistum-augsburg.de – wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen.
Die Qualifizierung selbst ist für Sie in der Regel kostenfrei. Sie investieren vor allem Ihre Zeit und Ihr Engagement. Lediglich die An- und Abfahrt zu den Ausbildungsorten organisieren und finanzieren Sie selbst.
Die Vorbereitung auf den Dienst erstreckt sich üblicherweise über etwa zwölf Monate. Insgesamt absolvieren Sie mindestens 120 Stunden, verteilt auf Wochenendtermine und digitale Abendveranstaltungen. So bleibt Raum zum Lernen, Üben, Wachsen – und zum Hineinfinden in diese besondere Aufgabe.
Für den aktiven Dienst rechnen wir mit etwa zehn Stunden im Monat – am Telefon oder gegebenenfalls auch per Mail oder Chat. Hinzu kommt einmal monatlich eine begleitende Supervision (ca. 90 Minuten), in der Erfahrungen besprochen und verarbeitet werden können. Außerdem ist die Teilnahme an mindestens einer Fortbildung pro Jahr vorgesehen.
Je nach Wohnort sollten Sie zusätzliche Fahrzeiten berücksichtigen.
In der Telefonseelsorge begegnen Ihnen bewegende, manchmal auch sehr schwere Lebensgeschichten. Manche Menschen rufen in akuter existentieller Not an. Was dabei als belastend empfunden wird, ist individuell verschieden und hängt stark von der eigenen seelischen Stabilität ab. Ein achtsamer Blick auf die eigene Belastbarkeit ist deshalb ein wichtiger Schritt auf dem Weg in dieses Ehrenamt.
Sie bleiben mit diesen Erfahrungen jedoch nicht allein: Regelmäßige Supervision und die Unterstützung durch hauptamtliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bieten Rückhalt und Orientierung – auch kurzfristig, wenn etwas nachwirkt.
Ja, auch Einsätze in den Nachtstunden sind Teil des Engagements. Gerade nachts, wenn es still wird, suchen Menschen besonders dringend ein offenes Ohr. Ihre Bereitschaft, auch zu später Stunde da zu sein, macht einen entscheidenden Unterschied.
Telefonseelsorge®